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16:56 | 27.05.14 - Kevin

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Im Tessin
19:22 | 06.06.10 - Bernhard

Das Tessin ist höchstens für uns Deutschschweizer der älteren Generation nach wie vor ein grosses Ferienziel. Die Ferienhungrigen aus Europa tummeln sich anderswo. Badestrände in fernen Tropengebieten und den bekannten Badedestinationen von West-, Süd- und Osteuropa haben dem kleinen Bergkanton in der Südschweiz längst den Rang abgelaufen. So sind Niederländer, Belgier, Franzosen und Skandinavier nur vereinzelt an den Gestaden des Luganer- oder Langensees anzutreffen. Einzig die Deutschen sind als willkommene und zahlungskräftige Klientel wie immer allgegenwärtig und überall anzutreffen. Auf den Strassen finden sich auch viele Fahrzeuge aus dem nahegelegenen Italien, wobei offen bleiben muss, ob es sich dabei um arbeitende Grenzgänger, Urlauber oder gar um Steuerflüchtlinge handelt.

Urlaubstage im Tessin, das eben nur ein paar wenige Auto- oder Eisenbahnstunden vom eigenen Wohnort entfernt liegt, können durchaus jene Qualität der Erholung bieten, die gemäss Vorurteilen sonst nur in Luxus-Ressorts auf einsamen fernen Inseln anzutreffen ist. Das Tessin bietet dem Besucher viele landschaftliche und klimatische Facetten auf kleinstem Raum. Während des Tages lässt sich eine Wanderung in hochalpiner Umgebung unternehmen und als Erholung von diesen Strapazen winken die Badestrände der Seen, wo man unter Palmen die letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Sommerabends geniessen kann. Wilde Täler mit sprudelnden Bergbächen, malerische Dörfer, die – jedes mit seiner Kirche - an schroffen Hängen „kleben“, schattige Kastanienwälder und eine karge Landwirtschaft stehen im scheinbaren Widerspruch zu einer modernen Infrastruktur und hohem Lebensstandard in den Zentren Lugano, Locarno, Chiasso und Bellinzona.

Das Tessin verfügt – wie die ganze Schweiz – über ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Doch diese Verkehrsmittel sind eher mässig ausgelastet. Es ist das Auto, welches die tragende Rolle des Verkehrs spielt. Dies spiegelt sich wider in permanenten kilometerlangen Staus auf Autobahnen und Hauptstrassen. Um aber in die wilden, malerischen und abgelegenen Täler vorzustossen, ist man auf das Postauto oder das Privatauto angewiesen.

In den Morgenstunden eines sommerlichen Samstags sollte man nach Passieren des St. Gotthard-Passes oder –Tunnels die Autobahn verlassen und auf der kaum befahrenen Hauptstrasse die Leventina hinab Richtung Bellinzona fahren. Nur so kann man die Schönheiten dieses Tals vollauf geniessen. Wo man für gewöhnlich mehr oder weniger achtlos auf der Autobahn vorbeiprescht, präsentiert sich eine vielfältige Auenlandschaft in der Mitte des Tales, umsäumt von bewaldeten Berghängen, welche ihrerseits von zeitweise schneebedeckten Berggipfeln gekrönt sind.

In Bellinzona wird wie an jedem Samstag der Wochenmarkt abgehalten, der noch ursprünglicher sein soll als jener in Lugano. Und tatsächlich findet man nicht nur jede Art von Antiquitäten. Auch Gewürzstände, Kleiderhändler, Lederwaren und natürlich auch Lebensmittel aus der regionalen und lokalen Produktion sind zu finden. Bergkäse, rohe, gebratene, getrocknete, marinierte Fleischspezialitäten jeglicher Art, Fische, Süssigkeiten, Gemüse, Früchte, Brote und Gebäcke – alles wird feilgeboten, was man sich nur vorstellen kann. Dies alles inmitten der Gassen der Altstadt und auf Plätzen, wo der Genuss des morgendlichen Cappuccinos und das Lesen der Zeitung zum festen Ritual der regelmässigen Besucher gehört.

Unser Reiseziel war Caslano im „Malcantone“. Es ist ein schöner, sehr ruhiger Flecken mit malerischen Gassen am Rande einer bewaldeten Halbinsel des westlichen Ufers des Luganersees gelegen.

Eine kleine Uferpromenade mit einigen Restaurants und kleinen Läden lässt mediterrane Atmosphäre aufkommen. Die Häuser sind herausgeputzt, wie das gesamte Dorf, dessen neuere Quartiere und Industriezonen sich bis zur Bahnlinie und die Hauptstrasse hinauf erstrecken. Die alten Handwerksbetriebe und Läden sind jedoch verschwunden. Das Dorf lebt anscheindend vom Tourismus und der Schokoladenfabrik „Alprose“. Dennoch: Eine der besten Gelaterien der Schweiz befindet sich in Caslano – mitten in den alten Gassen, wo sich am späten Abend regelmässig lange Schlangen von gierigen Schleckmäulern vor dem Laden bilden. Die Gastronomie ist natürlich auf den Tourismus ausgerichtet. Die Restaurants in Caslano bieten, nebst vereinzelten lokalen Spezialitäten, vor allem Pizzen und Teigwaren feil. Der Einfluss der italienischen Küche ist gross und die Spaghetti alle Vongole im Ristorante Quadrifoglio schmecken ebenso gut wie bei Louis in Bordighera an der italienischen Riviera. Wer jedoch die ursprünglichere, echte Tessiner Küche sucht, findet in den zahlreichen Grotti des Malcantone-Gebietes und in der Umgebung von Lugano am ehesten noch Spuren jener Küche. Doch nicht jedes Grotto kann auf Tradition und Ursprünglichkeit seiner Leistungen hinweisen. Die Ansprüche der Champanger- und Golfklubgeneration verlangen auch hier ihren Tribut. So findet man zwar nach wie vor wunderbare, malerische Grotti, mitten im Wald und mit Aussicht auf den See. In der Küche jedoch wirken grosse und kleinere Meister der gehobenen internationalen Gastronomie, welche die Polenta und den Merlot nur noch als Alibi auf der Speisekarte zu führen scheinen. Für ursprüngliche Gerichte und Produkte empfiehlt sich das Grotto Stremadone. Im Wald des Caslanerberges gelegen bietet diese Gaststätte wahre Wunder an Tessiner Gastronomie. Alessandra und Eric bewirten ihre Gäste nicht nur mit Speck, Käse und Salami aus dem Bleniotal, sondern vor allem mit Herz und Leidenschaft. Der Brassato oder die Ossobuchi schmecken wie das Land. Der Merlot wird im Tassino serviert und der anspruchsvollere Gast kann sich auch an Spitzengewächsen des Tessins oder Italiens laben, die dann aber aus dem Glas genossen werden.

Im Tal der Tresa (auf der Schweizer Seite) befindet sich das Grotto Madonnone in Croglio, etwa anderthalb Kilometer nach Ponte Tresa. Auch hier finden sich hervorragende, ursprüngliche Gerichte und sogar Bier im Offenausschank für den im Tessin besonders ausgeprägten Durst. Der Risotto mit gebratenen Steinpilzen überhäuft, war schlicht eine Sensation und der zum Abschluss genossene Kaffee verhinderte den erwarteten Mittagsschlaf als Folge der warmen Sonne und des fruchtigen Merlots.

In Gentilino bei Sorengo (Abzweigung zwischen Agno und Lugano vor dem Muzzano-Seeli) findet sich das Grotto Figini. Es ist das urprünglichste der drei Grottos an dieser Strasse. Kaum Platz genommen findet man sich unversehens unter den Einheimischen wieder, bei welchen dieser Familienbetrieb vermutlich als Geheimtipp gilt. Hier ist weit und breit kein Schweizerdeutsch oder Deutsch zu vernehmen. Der Parkplatz ist jedoch überfüllt. Die Küche ist verblüffend einfach. Nur wenige Gerichte werden serviert, jedoch in reichlichen Portionen und in hervorragender Qualität zu vergleichsweise niedrigen Preisen. Nirgends assen wir in unserem Leben einen besseren Gitzi-Braten.

Auch an Regentagen empfiehlt sich ein Ausflug nach Lugano. Das Finanzzentrum des Tessins verfügt über eine Reihe interessanter Museen. Die Altstadt lädt zum Bummeln ein, Konditoreien und Restaurants bieten allerhand Leckereien an und das südländische Ambiente lässt einen den hektischen Alltag von daheim vergessen.

Ausgehend von Lugano-Paradiso führt eine Drahtseilbahn auf den Monte San Salvatore. Dort geniesst man eine herrliche Aussicht über fast den gesamten Luganersee – von der Ebene Agnos bis zum Damm von Melide und weiter… Der Abstieg Richtung Morcote ist steinig und steil, führt jedoch durch schattige Wälder. Nach einer guten halben Stunde wird das Profil etwas weniger abschüssig und einzelne, recht ruppige Anstiege (Rhododendron-Park bei Carona) bringen eine willkommene Abwechslung für die schlotternden Knie der Wanderer. Hat man Glück, findet man noch einen freien Platz auf der Terrasse im Grotto auf der Alpe Vicania. Hier befindet sich die letzte Möglichkeit zur Stärkung vor dem grossen Abstieg auf den „Zehntausend Treppen“ von Morcote.

Morcote ist ein malerischer Ort voller Touristen, Souvenirläden und Restaurants. Erst wer sich bequemt, die Treppen ins Dorf und zur Kirche, mit Abbildern der heiligen Agatha und des ebenso heiligen Hieronymus, zu besteigen, wird mit einem wunderbaren Rundblick belohnt. Ein Schiff trägt die müden Wanderer zurück nach Lugano.

Eine wahrhaft königliche Aussicht bildet jenes Panorama, das sich von der Spitze des Monte Lema, im westlichen Malcantone, bietet. Der Blick schweift an klaren Tagen von Mailand bis zum Montblanc, über die Dufourspitze, den Langensee bis hin zum Gotthardmassiv und hinüber zu den Bergeller Alpen, den Bündner Bergspitzen und wieder hinab auf den Luganersee und schliesslich in die Po-Ebene.

Auf Wanderungen lassen sich einsame Täler und schattige Kastanienwälder durchstreifen. Die erholsame Ruhe und Abgeschiedenheit finden sich bereits wenige Fahrminuten abseits der Verkehrsachsen. Erholungssuchende brauchen also nicht weit zu reisen, um ans Ziel ihrer Träume zu gelangen. Dabei bleiben alle Annehmlichkeiten moderner Zivilisation und Infratruktur stets rasch erreichbar.

Fazit: Das Tessin und insbesondere das Malcantone ist immer eine Reise wert. Wer hätte es auch gedacht…

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Jungfraujoch
17:45 | 02.03.09 - Kevin

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Hello gallery!!!
13:50 | 15.10.08 - Kevin

Das Update hat wunderbar funktioniert und alle Daten konnten gerettet werden! Die Galerie ist wieder voll funktionsfähig!

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Bye bye gallery
00:24 | 15.10.08 - Kevin

Nach den heutigen Server-Arbeiten bei Hostpoint ist die Fotogalerie ausgefallen!

VIELEN DANK HOSTPOINT!!!

Wann sie wieder online sein wird, kann ich noch nicht sagen. Die Gründe für den Ausfall sind noch unklar.

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Bundesliga-Wochenende
17:01 | 14.09.08 - Kevin

Vor 2 Wochen war ich mit einem Kumpel im Süddeutschen unterwegs. Zwei Bundesliga-Spiele, KSC-Köln und Stuttgart-Hannover, standen auf dem Programm!

Ein paar Bilder aus Karlsruhe und Stuttgart >>

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Boston Reunion
18:21 | 23.08.08 - Kevin

In Barcelona sind Simon, Marco und ich bei Albert nach einem Jahr wieder zusammengekommen! Nach den gemeinsamen Trips in Nordamerika, besuchten wir nun die Heimat Alberts: Barcelona, Katalonien

Neben Sightseeing, Beach life, Shopping, Essen und Trinken besuchten wir auch ein Spiel des FC Barcelona gegen die Boca Juniors aus Argentinien. Leider war's nicht ganz ausverkauft... 72'200 Zuschauer sind aber auch nicht übel :-)

Weitere Bilder gibt's in der Galerie >>

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Sonnenaufgang auf dem Chasseral
16:11 | 25.07.08 - Kevin

24. Juli ganz früh am Morgen:

Mehr Fotos hier >>

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Sieger der Google Online Marketing Challenge
14:13 | 17.07.08 - Kevin

Ich habe mit 3 Kumpels an der Google Online Marketing Challenge teilgenommen und gewonnen. Wir sind die Sieger der Region Europa, mittlerer Osten und Afrika!!!

V.l.n.r: Raphael Dick, Gourav Verma, Kevin Meile, Kilian Imboden, Natalie Jäggi (wiss. Mitarbeiterin IWI), Marcel Grüter (Hilfsass. IWI)

Gestern hatten wir eine Pressekonferenz mit der nationalen Presse. Heute war in den meisten Tageszeitungen ein kurzer Bericht und gestern wurden wir bei Capital FM als Top-Meldung gebracht.

Einige Beispiele: Artikel bei der Tagesschau von SF, Artikel beim Blick, Artikel der Berner Zeitung

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Stockhorn
17:39 | 23.06.08 - Kevin

Wir waren auf dem Stockhorn und haben Fotos mitgebracht: Galerie

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